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Im Rahmen der IKT für Elektromobilität II-Initiative


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Starke Partner für die Elektromobilität von morgen

EnBW Adam Opel AG
ads-tec GmbH Daimler AG
Fraunhofer Gesellschaft KIT
PTV AG SAP AG
TWT Science & Innovation
Mit rund sechs Millionen Kunden und über 21.000 Mitarbeitern hat die EnBW Energie Baden-Württemberg AG 2009 einen Jahresumsatz von über 15 Milliarden Euro erzielt. Als drittgrößtes deutsches Energieversorgungsunternehmen konzentriert es sich auf die Tätigkeitsbereiche Strom –unterteilt in die Geschäftsfelder Erzeugung und Handel sowie Netz und Vertrieb –, Gas sowie Energie- und Umweltdienstleistungen und bekennt sich zum Standort Baden-Württemberg und Deutschland. Hier ist der Fokus der Aktivitäten. Darüber hinaus ist EnBW wir auch auf weiteren Märkten Europas aktiv. Durch die Forschungsprojekte wie MeRegioMobil kann auf eine sehr gute konzeptionelle Basis im Bereich IKT-Technologien zurückgegriffen werden, um im Rahmen von interoperablen Lade- und Abrechnungskonzepten und techn. Komponenten (intelligente Ladestationen) das iZEUS Vorhaben effektiv zu unterstützen.


Opel, einer der größten europäischen Automobilhersteller, wurde 1862 in Rüsselsheim, Deutschland, gegründet. Das Unternehmen mit seiner Zentrale in Rüsselsheim und die britische Schwestermarke Vauxhall verkaufen Automobile in über 40 Ländern. Das Unternehmen hat Werke und Entwicklungszentren in sechs europäischen Ländern und beschäftigt rund 40.000 Mitarbeiter (Stand Dezember 2010). Im Jahr 2010 verkaufte Opel mehr als 1,1 Millionen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge und erzielte damit einen Marktanteil von 6,2 Prozent. Mit der Markteinführung des elektrischen Opel Ampera Ende 2011 begründet das Unternehmen ein neues Segment im europäischen Automobilmarkt und unterstreicht damit seine Rolle als Trendsetter für fortschrittliche Mobilitätslösungen. Opel bekennt sich zur Energie-Vielfalt: Umweltfreundliche Fahrzeuge stehen bei Opel im Fokus der Aktivitäten. Das Unternehmen sieht in den bestehenden Technologien weiteres Potenzial zur Verbesserung der CO2-Bilanz und des Kraftstoffverbrauchs und arbeitet intensiv an noch effizienteren Benzin- und Dieselmotoren. Darüber hinaus wird Opel in den nächsten fünf Jahren rund eine Milliarde Euro in die Entwicklung alternativer Antriebstechnologien investieren. Neben dem Opel Ampera, der das erste Elektroauto mit verlängerter Reichweite auf dem europäischen Markt sein wird, werden schon weitere Elektrofahrzeuge entwickelt; sowohl rein batteriebetriebene Autos, die optimal für kurze Distanzen geeignet sind, als auch Brennstoffzellenfahrzeuge mit Wasserstoff wie der HydroGen4. Die vielfältige Elektrofahrzeugstrategie heißt bei Opel „e-mobility unlimited“.
Seit über zehn Jahren arbeiten GM und Opel an der Kombination von Brennstoffzelle und Wasserstoff. Das Unternehmen hat bislang über eine Milliarde Euro in die Brennstoffzellentechnologie investiert und wird sein Engagement fortsetzen.


Die ads-tec, Automation, Daten und Systemtechnik GmbH, ist ein mittelständisches deutsches Familienunternehmen mit ca. 200 Mitarbeitern sowie Umsätze im Bereich von 40 bis 50 Millionen Euro. Eine ungewöhnlich hohe Entwicklungs- und Know-how-Tiefe im eigenen Haus (100 %) zeichnet ads-tec insbesondere im Bereiche Mechanik, Elektronik und Software aus. Seit 2003 entwickelt und liefert ads-tec Li-Ionen Smart-Batteries für Systeme mit selbst entwickeltem Batteriedesign und BMS. Test- und Prüfvorschriften, Schutzbeschaltungen, Überwachungsfunktionen etc. wurden komplett von ads-tec entwickelt. Bis heute sind mehr als 60.000 Li-Ionen Batteriesysteme unterschiedlicher Ausprägung und Formfaktoren weltweit ausgeliefert worden. ads-tec entwickelt Batteriemanagementsysteme mit dem Schwerpunkt Balancing und Management von großen Li-Ionen Zellverbünden und regenerativen Energiequellen (Solaranlagen). Weiterhin verfügt ads-tec über tief gehendes Wissen bei hoch dynamischen Schaltnetzteilen.
Im Bereich der Rechnertechnik entwickelt und produziert ads-tec komplette PC Systeme (Motherboards, Software (Bios, Firmware, OS) und Gehäusedesign) auf Basis der neusten Intel CPUs und Chipsätze, von der leistungsstärksten Huron River Plattform mit Quad Core CPUs bis hin zur energiesparendsten Atom Plattform. Basierend darauf entwickeln wir Industrie PCs, Tablett PCs und Fahrzeugdiagnosegeräte. Ferner entwickeln und fertigen wir Industrie Access Points und Firewalls auf Basis von ARM CPUs. Im Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus ist ads-tec derzeit im Rahmen des Konjunkturpaketes II Partner der Firmen ZF und Continental im Projekt FUEL, bei dem Technologien für elektrische Hochleistungsbatterien / Antriebe für LKW und Busse entwickelt werden.


Die Daimler AG beschäftigt weltweit ca. 260 Tsd. Mitarbeiter und erwirtschaftete 2010 in den Geschäftsfeldern PKW, Trucks, Vans, Busse und automobilnahen Dienstleistungen einen Umsatz von fast 98 Mrd. €. Als Anbieter von PKW im Premiumsegment strebt die Daimler AG eine führende Stellung in der Entwicklung von alternativen Antriebskonzepten an. In den letzten Jahren wurden mit hohen Aufwendungen Batteriefahrzeuge entwickelt, die bereits hohe Reifegrade und Zuverlässigkeit im Kundenbetrieb unter Beweis gestellt haben. Diese lokal emissionsfreien Fahrzeuge werden gegenwärtig zur Massenmarktreife weiterentwickelt. Neben der weiteren Reifegraderhöhung und Kostenverringerung sind die entsprechenden technischen Voraussetzungen zur intelligenten Einbindung elektrisch angetriebener Fahrzeuge in die Energienetze und die vollständige Kompatibilität zur Ladeinfrastruktur eine wichtige Grundlage für die alltägliche Einsatzfähigkeit und tatsächliche Senkung des CO2-Ausstoßes und damit ein wesentliches Forschungs- und Entwicklungsziel.


Forschen für die Praxis ist die zentrale Aufgabe der Fraunhofer-Gesellschaft. Die 1949 gegründete Forschungsorganisation betreibt anwendungsorientierte Forschung zum Nutzen der Wirtschaft und zum Vorteil der Gesellschaft. Vertragspartner und Auftraggeber sind Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie die öffentliche Hand. Die Fraunhofer-Gesellschaft betreibt in Deutschland derzeit mehr als 80 Forschungseinrichtungen und hat mehr als 18 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Am Projekt aktiv beteiligen sich das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (FhG-ISI, Karlsruhe) und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (FhG-ISE, Freiburg). Das ISI analysiert die Rahmenbedingungen von Innovationen. Die kurz- und langfristigen Entwicklungen von Innovationsprozessen und die gesellschaftlichen Auswirkungen neuer Technologien und Dienstleistungen werden erforscht. Im Bereich der Energiepolitik und Energiesysteme werden technische, ökonomische, ökologische und soziale Aspekte nachhaltiger Energiesysteme analysiert. Die Forschung des ISE schafft technische Voraussetzungen für eine effiziente und umweltfreundliche Energieversorgung, sowohl in Industrieländern als auch in Schwellen- und Entwicklungsländern. Beide Institute sind in einer Reihe von nationalen und internationalen Forschungsprojekten zur Elektromobilität (u. a. der Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität FSEM) sowie zur Systemintegration erneuerbare Energien für Ministerien und Industrie federführend eingebunden.


Zurzeit beschäftigt die PTV AG mit Hauptsitz in Karlsruhe etwa 700 Mitarbeiter. Seit 1979 erarbeitet die PTV-Gruppe in den Geschäftsfeldern Traffic Software, Traffic Consulting und Logistics Software zukunftsweisende Lösungen zur Verkehrsanalyse und –optimierung. Unter Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und gesellschaftlicher Faktoren hilft PTV grundlegende Fragen der Mobilität von heute nachhaltig zu beantworten. Ihre Softwarelösungen unterstützen Verkehrsplaner weltweit bei Modellierung und Simulation ressourcenschonender Konzepte für das Verkehrsmanagement. Ihre langjährigen Erfahrungen und ihr umfangreiches Fachwissen bringt die PTV schon heute in verschiedenen, z. T. von der EU getragenen, Projekten ein. PTV ist Vertreter der BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) in der Arbeitsgruppe 3 „Infrastruktur und Netzintegration“ der Nationalen Plattform Elektromobilität der Bundesregierung.


Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist die weltweit führende Anbieterin von Unternehmenssoftware mit 12 Millionen Anwendern, 96.400 Installationen und mehr als 1.500 Partnern. Die Lösungen der SAP helfen Unternehmen weltweit, ihre Kundenbeziehungen zu pflegen, die Zusammenarbeit mit Partnern zu verbessern und Lieferketten und Betriebsabläufe effizienter zu gestalten. Die SAP AG beschäftigt 50.000 Mitarbeiter in mehr als 50 Ländern. SAP Research ist die Forschungsabteilung der SAP AG und verantwortlich für das Verständnis, die Entwicklung und die Evaluation neuer und entstehender Technologien, Prozesse und softwaregestützter Anwendungen, die einen maßgeblichen Einfluss auf die Angebote der SAP ausüben können. SAP Research ist weltweit tätig und unterhält enge Beziehungen zu Forschungseinrichtungen. Ein Schwerpunkt der Forschung sind Energiesysteme, insbesondere Smart Grid und Elektromobilität.


ist ein klein- und mittelständisches Unternehmen (KMU) aus Neuhausen mit derzeit etwa 160 Mitarbeitern. TWT Science & Innovation steht für kreative Weitsicht und einen kritischen Blick ins Detail. Das Zukunftsfeld Elektromobilität wird bei TWT ganzheitlich betrachtet. Kernkompetenzen sind dabei im Energiemanagement des Gesamtsystems Fahrzeug, der Betriebsstrategie und im Kundenfahrverhalten angesiedelt. In vielfältigen Industrieprojekten werden  Verbrauch, Komfort, Wärmemanagement und optimieren Batterie und Leistungselektronik bewertet. Durch interdisziplinäre Ansätze wird es ermöglicht, die Wirksamkeit einzelner Verfahren auch auf die gesamte Fahrzeugflotte eines OEMs zu transferieren. Modellierung und Simulation thermischer Aspekte bei E-Fahrzeugen (beispielsweise in Form der thermischen Absicherung einer Batterie) gehören ebenso zu den Aktivitäten, wie Technologiebewertung oder Mitwirkung bei Forschungsprojekten.
Das Akronym – Technisch-Wissenschaftlicher Transfer – manifestiert sich somit in rascher Umsetzung wissenschaftlicher Expertise in technologisch anspruchsvolle Produkte und Dienstleistungen in den Geschäftsfeldern Information & Engineering Technologies. Ende 2010 wurde diese Innovationskraft einmal mehr durch den ersten Platz in der Kategorie Innovation im Ranking der Studie "TOP Arbeitgeber Automotive" bestätigt.